Ab Sonntag im WDR: Landwirtschaft und Umwelt!

20.04.2017

Landwirtschaft ohne Boden, Wasser, Luft und Biodiversität, das ist gar nicht möglich. Natürlich nicht. Landwirtschaft braucht Umwelt. Und umgekehrt braucht unsere Umwelt die Landwirtschaft, denn die vielen Arten, die sich bei uns angesiedelt haben, bewohnen ja nicht einen ursprünglichen Naturraum, sondern unsere Kulturlandschaften.

Und die sind das Ergebnis von tausenden Jahren Ackerbau und Viehzucht. Doch so, wie sich die Landwirtschaft in den letzten Jahren verändert hat, gefährdet sie ihre eigenen Grundlagen: den Boden, die Luft, das Wasser und die Artenvielfalt.

Über diese Entwicklung habe ich eine Reihe von Radiofeatures für den WDR gemacht, vier Mal eine halbe Stunde. Am Sonntag morgen gehts los, um 8:05 – oder eine Wiederholung für Längerschläfer abends um 22.30 – auf WDR 5.

Alles Details finden Sie hier! Viel Spaß beim Hören!

Wie es besser geht, kann man hier sehen: Die Bioverbände aus Schleswig-Holstein haben Anfang April zu einer Feldbesichtigung eingeladen – anlässlich einer Podiumsdiskussion auf dem Demeter-Hof Sophienlust bei Kiel zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Dort ging es um die Frage, wie die Parteien nach der Wahl das Wasser schützen und die Biolandwirtschaft fördern wollen. Vorher wanderten die Teilnehmer auf den Berg, um ins Tal zu schauen: Von dort oben kann man sehen, wie der Demeter-Hof die Flächen im Tal extensives Weideland nutzt. Das heisst: Wenig weidende Tiere, kein Dünger. Die Folge: Es gelangt kein überschüssiges Nitrat mehr in den Bach, der Schierensee weiter bachabwärts ist nicht mehr eutrophiert. Entlang der Weiden haben die Leute vom Hof eine Hecke angelegt und daneben einen Wanderweg.

 

 

 

 

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